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Allgemeine Zusatzprodukte

ic-Zementstopper
resorbierbar
Markraumstopper

ic-Zementstopper resorbierbar und Markraumstopper

Der ic-Zementstopper resorbierbar und der Markraumstopper dienen dem Verschluss der Markraumhöhle vor dem Einbringen des Knochenzements. Sie verhindern das Hinabfließen des Zements in die Diaphyse.

Zweckbestimmung:
 
  • ic-Zementstopper resorbierbar
    • Der ic-Zementstopper resorbierbar ist zur Verwendung bei chirurgischen Eingriffen zum zementierten Hüftgelenkersatz bestimmt.
       
  • Markraumstopper
    • Der Markraumstopper (nicht resorbierbar) ist für das Einsetzen in den Markkanal eines Knochens vor der Applikation von Knochenzement bestimmt. Er dient dazu, das Übertreten des Zements in die Diaphyse zu verhindern.
  • ic-Zementstopper resorbierbar
    • Der ic-Zementstopper resorbierbar löst sich innerhalb eines Zeitraumes von 1 bis 15 Tagen vollständig auf und wird im Organismus verstoffwechselt. Dieser Zeitraum hängt vom physiologischen Zustand des Patienten ab.
  • ic-Zementstopper resorbierbar
    • Gelatine (vom Schwein)
    • Glycerol
    • Wasser
    • Methyl-4-hydroxybenzoat
  • Markraumstopper
    • UHMWPE nach ISO 5834-2, Röntgendraht TiAl6V4 nach ISO 5832-3
  • ic-Zementstopper resorbierbar
    • 6 Größen Ø 8 - 18 mm
  • Markraumstopper
    • 2 Größen
    • small (Markraum Ø 9-13 mm)
    • large (Markraum Ø ≥ 14 mm)

Die Gebrauchsinformation sowie die Operationstechnik der kombinierten Systeme bzw. Implantate muss ebenfalls beachtet werden.

  • CE-Zertifizierung

Chirurgische Sägeblätter

Biegefestigkeit und Schnittpräzision beeinflussen das OP-Ergebnis maßgeblich!
Die Zahnung ist diamantgeschnitten und in Doppelreihe angeordnet. Die durchgängige Blattstärke von der Aufnahme bis zur Schneide ermöglicht atraumatische Schnitte und reduziert Metallabrieb gegen die Sägeführung. Durch die Verwendung besonderen Edelstahls gibt es auch bei tiefen Schnitten (Tibiaplateau-Schnitt) nur ein minimales Abweichen des Sägeblattes von der Schnittrichtung. Das Diamantschnittdesign minimiert auch das sonst bekannte schnelle Abstumpfen des Sägeblattes, wodurch die Gefahr der thermischen Nekrose reduziert werden kann.

Im Zusammenspiel mit den von implantcast entwicklten Instrumenten ermöglichen die Sägeblätter eine genaue und zuverlässige Präparation. Die Produkte sind mit folgenden Maschinen kompatibel: Aesculap 3Ti, 
Stryker System 2000 / 4 / 5 / 6, Synthes und Zimmer/Hall Versipower plus.

Bei keiner anderen Operation ist der Anspruch an an das Sägeblatt höher als bei der Endoprothetik. In der Abbildung ist dargestellt, wie Maße bestimmt wurden.

Stainless Steel

  • Aesculap
    • Aesculap Stärke: 1,37 mm, Breite: 13 mm, Länge: 105 mm
    • Aesculap Stärke: 1,37 mm, Breite: 17 mm, Länge: 105 mm
    • Aesculap Stärke: 1,37 mm, Breite: 25 mm, Länge: 105 mm
       
  • Aesculap 3Ti
    • Synthes Stärke: 1,37 mm, Breite: 13 mm, Länge: 105 mm
    • Synthes Stärke: 1,37 mm, Breite: 17 mm, Länge: 105 mm
    • Synthes Stärke: 1,37 mm, Breite: 25 mm, Länge: 105 mm
       
  • Stryker System 2000/4/5/6
    • Stryker 2000 / 4 / 5 / 6 Stärke: 1,37 mm, Breite: 13 mm, Länge: 105 mm
    • Stryker 2000 / 4 / 5 / 6 Stärke: 1,37 mm, Breite: 17 mm, Länge: 105 mm
    • Stryker 2000 / 4 / 5 / 6 Stärke: 1,37 mm, Breite: 25 mm, Länge: 105 mm
       
  • Synthes
    • Synthes Stärke: 1,37 mm, Breite: 13 mm, Länge: 105 mm
    • Synthes Stärke: 1,37 mm, Breite: 17 mm, Länge: 105 mm
    • Synthes Stärke: 1,37 mm, Breite: 25 mm, Länge: 105 mm
       
  • Zimmer/Hall Versipower plus
    • Zimmer/Hall Versipower plus Stärke: 1,37 mm, Breite: 13 mm, Länge: 105 mm
    • Zimmer/Hall Versipower plus Stärke: 1,37 mm, Breite: 17 mm, Länge: 105 mm
    • Zimmer/Hall Versipower plus Stärke: 1,37 mm, Breite: 25 mm, Länge: 105 mm
       
  • Divserse
    • Aesculap/Synthes/How Stärke: 0,7 mm, Breite: 10 mm
    • Linvatec/Micro Stärke: 0,4mm, Breite: 6 mm, Länge: 34 mm
  • CE-Zertifizierung

MUTARS® Anbindungsschlauch

Der MUTARS® Anbindungsschlauch wurde entwickelt, um die sichere Refixation von Muskel- und Sehnengewebe sowie des Kapsel- und Bandapparates an modularen Endoprothesen zu ermöglichen. Durch seine netzartige Struktur unterstützt er die biologische Integration von Weichteilgewebe und trägt zur Wiederherstellung stabiler anatomischer Verhältnisse bei. Insbesondere bei komplexen Rekonstruktionen ermöglicht der Anbindungsschlauch eine verbesserte Weichteilanbindung und unterstützt die postoperative Gelenkstabilität.

Der MUTARS® Anbindungsschlauch kommt insbesondere bei großen rekonstruktiven Eingriffen nach Tumorresektionen oder komplexen Revisionen zum Einsatz, bei denen eine sichere Refixation von Weichteilstrukturen erforderlich ist. Typische Anwendungsbereiche sind Rekonstruktionen im Bereich des proximalen Humerus zur Refixation der Rotatorenmanschette, des proximalen Femurs zur Refixation der Gelenkkapsel und der umgebenden Muskulatur sowie der proximalen Tibia zur Refixation von Muskellappen (z. B. des Gastrocnemius-Muskels), des Streckapparates und der Patella-Sehne.

  • sichere Fixation von Muskel-, Sehnen-, Kapsel- und Bandgewebe an die Endoprothese
  • kann die Luxationsgefahr reduzieren (insbesondere bei proximalen Humerus- und Femurversorgungen) 
  • Polyethylenterephthalat (PET)
  • Länge: 300 mm
  • Durchmesser: 35 mm oder 55 mm
  • CE-Zertifizierung

ic-Cerclage

ic-Cerclagen sind für die Fixierung und Reposition von Knochenfragmenten (nahtlos und nicht resorbierbar) sowie für die zusätzliche Fixierung und Reposition mit Knochenplatten-/Schraubensystemen bestimmt.

Das 8 mm breite Cerclageband dient zur Behandlung von Knochenfrakturen der großen Röhrenknochen und steht in zwei Varianten (knochenseitig matt bzw. rau gestrahlt) zur Verfügung. Es wird intraoperativ mit Hilfe des speziellen Cerclagespanners auf Länge bzw. den Knochenumfang eingestellt und verspannt, sodass die Kompression auf den Knochen ausgeübt wird. Das Band wird darüber hinaus prophylaktisch bei Prothesenimplantationen angelegt, um ggf. auftretenden Schaftfissuren und –sprengungen vorzubeugen.

  • ic-Rekonstruktionscerclage
    • Breite 8 mm
    • Oberfläche beidseitig matt gestrahlt
  • ic-Cerclageband Titan 2R
    • Breite 8 mm
    • Oberfläche knochenseitig rau gestrahlt
  • ic-Titancerclagedraht
    • Ø 1,4 mm
    • Länge 50 cm / 5 m
  • Reintitan nach ISO 5832-2 Grade 1
  • 1 Größe ic-Rekonstruktionscerclage
  • 1 Größe ic-Cerclageband Titan 2R
  • 2 Größen ic-Titancerclagedraht
  • CE-Zertifizierung

CERASORB® 

Zur Behandlung unfall- oder krankheitsbedingter Knochendefekte kommen in der Orthopädie und Traumatologie synthetische Knochenregenerationsmaterialien zum Einsatz. Die CERASORB® Produktfamilie umfasst vollständig resorbierbare Knochenregenerationsmaterialien aus hochreinem, phasenreinem β-Tricalciumphosphat (β-TCP). Das Portfolio besteht aus CERASORB® M Granulat, CERASORB® Foam und dem injizierbaren Knochenzement CERASORB® CPC und bietet anwenderfreundliche Lösungen für unterschiedliche klinische Anforderungen in der Knochenregeneration.

Dank ihrer osteokonduktiven Eigenschaften unterstützen CERASORB® Produkte die Neubildung von Knochen im Defektbereich. Im Verlauf des Heilungsprozesses wird das Material vollständig umgebaut und durch körpereigenen Knochen ersetzt. CERASORB® Foam kann gemäß der Gebrauchsanweisung außerdem als lokaler Antibiotikaträger eingesetzt werden.

Je nach Produktvariante eignet sich die CERASORB® Produktfamilie unter anderem für:

  • Fuß- und Sprunggelenk
  • Handgelenk
  • Schulter
  • Frakturen
  • Gelenkrevisionen
  • onkologische Defekte
  • Traumatologie
  • Wirbelsäule
  • CERASORB® M:
    • resorbierbares, phasenreines β-Tricalciumphosphat
    • interkonnektierende Multiporosität mit Mikro-, Meso- und Makroporen (5–500 μm)
    • Gesamtporosität von ca. 65 %
    • polygonale Granulatstruktur zur Förderung der Verzahnung im Defektbereich
    • vollständige Resorption ohne Materialrückstände
       
  • CERASORB® Foam:
    • hochporöses Komposit aus porcinem Kollagen und phasenreinem β-Tricalciumphosphat
    • erhältlich als Mouldable Foam und Flexible Foam Strip
    • schnelle Hydratation
    • formbar bzw. elastisch – abhängig von der Produktvariante
    • individuelle Beladung mit geeigneten Antibiotika möglich
    • vollständiger Umbau in körpereigenen Knochen
       
  • CERASORB® CPC:
    • injizierbarer, selbsthärtender biomineralischer Knochenzement
    • sofort einsatzbereit, kein Mischen erforderlich
    • selbsthärtend in wässriger Umgebung
    • hohe Kohäsion und Druckfestigkeit
    • resorbiert und durch körpereigenen Knochen ersetzt.
  • CERASORB® M
    • Resorbierbares, phasenreines β-Tricalciumphosphat mit interkonnektierender Multiporosität.
       
  • CERASORB® Foam
    • Hochporöses Komposit aus phasenreinem β-Tricalciumphosphat und porciner Kollagenmatrix.
    • Die Kollagenmatrix stabilisiert die β-TCP-Granulate und ermöglicht eine hohe Volumenstabilität nach dem Abbau des Kollagens.
      '
  • CERASORB® CPC
    • Biomineralischer Calciumphosphat-Zement aus Calciumphosphat-Pulver und biokompatibler Ölphasenlösung.
    • Nach dem Selbsthärtungsprozess entsteht mikrokristallines, calciumarmes Hydroxylapatit.
  • CERASORB® M
    • resorbierbares Granulat in verschiedenen Korngrößen und Packungsgrößen
       
  • CERASORB® Foam
    • mouldable Foam (niedrige Dichte)
    • flexible Foam Strip (hohe Dichte)
    • flexible Foam XL für größere Defektvolumina
       
  • CERASORB® CPC
    • injizierbarer Knochenzement erhältlich in 6 ml und 12 ml

implabond Knochenzement

implabond Knochenzemente mit Gentamicin sind zur Fixierung von Prothesenkomponenten im Markraum von Knochen bei Eingriffen zum Gelenkersatz bestimmt.

implabond Knochenzemente sind für den zementierten Gelenkersatz bestimmt.

- implabond 1G ist für primäre Eingriffe (Schulter, Hüfte, Knie) und für Revisionseingriffe (Knie) bestimmt.
- implabond 3G ist für primäre Eingriffe (Hüfte) und Revisionseingriffe (Hüfte, Knie) bestimmt.

implabond Knochenzemente ermöglichen ein effizientes Fixieren von prothetischen Implantaten und entfalten eine effiziente antibiotische Wirkung.

  • Pulver
    • Polymethylmethacrylat
    • Benzoylperoxid
    • Bariumsulfat
    • Gentamicinsulfat
  • Flüssigkeit
    • Methylmethacrylat
    • Butylmethacrylat
    • N-N Dimethyl-p-Toluidin
    • Hydroquinon
  • implabond 1G
    • Knochenzement 40 g hohe Viskosität
  • implabond 3G
    • Knochenzement 40 g geringe Viskosität
  • CE-Zertifizierung